Sassenberg (aust) - Mit dem traditionellen Fackelzug ist am Samstag das von der Ehrengarde des Bürgerschützenvereins organisierte Winterfest gestartet. Bei knackiger Kälte und Temperaturen um den Gefrierpunkt zogen die Schützen von der Königschänke durch den Brook ins Festzelt.
Und dort fror dann keiner mehr, gab es neben dem beheizten Zelt auch eine neue Spezialität: Flöff, ein heißes Bier mit Apfel, Zimt und einer Sahnehaube. Der Dank von Schützenpräsident Franz-Josef Ostlinning für die gute Organisation des grün-weißen Winterspektakels galt insbesondere Ehrengardekommandant Markus Maßmann, der mit seinen Mannen die Durststrecke mit dem Winterschützenfest zu unterbrechen wusste.
Maßmann hatte zuvor neben den Schützenbrüdern zahlreiche Gäste begrüßt. Ob Landsknechte, das Gebrasa Blasorchester, der Sassenberger Spielmannszug, die Ehrengarden aus Milte und Velsen-Gröblingen, die Pluggendorfer Jäger, die Ehrengarde Füchtorf, der Gröblinger Thron und die Sassenberger Majestäten Ulrich Zumbrink und seine Partnerin Reinhild – sie alle waren beim Winterschützenfest im heimeligen Festzelt im Brook zugegen. Nach dem Fackelzug hatten sich die Gäste im Zelt versammelt, wo das Gebrasa-Blasorchester einige Ständchen brachte. So richtig in Fahrt kamen die Anwesenden beim Auftritt des Überraschungsgasts Prinz Katti I. gemeinsam mit den blau-weißen Funken. „Mitglied der Ehrengarde und gleichzeitig amtierender Karnevalsprinz, das passt hierher“, so Maßmann.
Nach einigen Stunden wurde es spannend. Schließlich wurden die Gewinner des Vergleichsschießens vor der Gemeinde ausgerufen. An diesem Wettbewerb, bei dem neben Schieß- auch Knobelleistungen mit ins Ergebnis einbezogen werden, hatten zahlreiche Sassenberger Vereine teilgenommen. In diesem Jahr holte sich der Vorstand des BSV mit 386,2 Punkten den ersten Platz. Die Kugelbienen kamen mit 385,3 Punkten auf Rang zwei. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr lagen mit 374,2 Punkten knapp dahinter auf dem dritten Platz. Vierter wurden die BigBottles, gefolgt von den Flintenweibern. Die Sieger wurden mit einem dreifach donnernden Horrido bejubelt und gemeinsam wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Quelle: "Die Glocke" vom 30.11.2014 / Text & Foto: Austrup
Heino Loddemann ist unser neuer Schützenkönig
16. Juli 2026
Was für ein spannender Wettkampf: Nach einem packenden Duell an der Vogelstange war es endlich so weit – Heino Loddemann holte den letzten Rest des hölzernen Adlers aus dem Kugelfang und sicherte sich damit die Königswürde des Bürgerschützenvereins Sassenberg. Mit seinem entscheidenden Treffer um 13.04 Uhr und dem 394. Schuss bewies der Sassenberger Ruhe, Ausdauer und Treffsicherheit.
Königsmoment
An seiner Seite regiert in den kommenden zwölf Monaten seine Ehefrau Tina Loddemann als Königin. Gemeinsam bildet das Paar das neue grün-weiße Aushängeschild der Hesselstadt und wird den Bürgerschützenverein Sassenberg bei zahlreichen Veranstaltungen vertreten.
Ein langersehnter Traum geht in Erfüllung
Der Weg zum Thron war alles andere als einfach. Im spannenden Wettkampf setzte sich Heino Loddemann gegen seinen Mitbewerber Werner Storck durch. Bereits im vergangenen Jahr gehörten beide zu den Favoriten auf die Königswürde – damals musste sich Loddemann jedoch noch Marcel Hülsmann geschlagen geben.
Dieses Mal sollte sein großer Traum Wirklichkeit werden. Schuss um Schuss wurde der Vogel kleiner, während die Spannung auf dem Schützenplatz immer weiter stieg. Hunderte Zuschauer verfolgten gebannt den Kampf an der Vogelstange, ehe um 13.04 Uhr der erlösende Treffer fiel.
Mit dem 394. Schuss holte Heino Loddemann den letzten Rest des hölzernen Adlers herunter und wurde unter frenetischem Jubel neuer König des Bürgerschützenvereins Sassenberg.
Neuer Hofstaat
Zum Hofstaat des neuen...























