Sassenberg (dor) - Nur einmal im Jahr Schützenfest – das geht nicht! Aus diesem Grund hatte der Bürgerschützenverein vor 17 Jahren zum ersten Mal zum Winterschützenfest geladen. Seither gehört das Fest zu den festen und beliebten Programmpunkten im Jahreskalender, hilft es doch, die lange Durststrecke bis zum Sommerschützenfest zu überbrücken.
Am Wochenende war es nun erneut so weit. Pünktlich um 19 Uhr versammelte sich die Schützenkompanie inklusive Schützenkönig, Thron, Ehrengarde, Jungschützen und Schützenmädels am Lappenbrink, um begleitet von Musikzügen und Fackelträgern den Weg in den Brook anzutreten. Dort wurden die Schützen mit Böllerschüssen begrüßt. Im Innern des Zelts hießen der stellvertretende Kommandant der Ehrengarde, Jens Kerßenfischer, sowie der stellvertretende Präsident Helmut Vinke und Bürgermeister Josef Uphoff die zahlreichen Gäste willkommen. „Wir haben heute nur den König da, der Präsident ist zuhause geblieben“, sagte Kerßenfischer, neben dem der amtierende König Franz-Josef Ostlinning mit dicker Königskette lachend Stellung bezogen hatte.
Bürgermeister Josef Uphoff betonte, wie gut es tue, kurz vor der besinnlichen Adventszeit noch einmal Schützenfest feiern zu können. Die Feierlaune war jedoch nicht nur ihm, sondern allen Anwesenden anzumerken. Da hatten die Anheizer, der Sassenberger Spielmannszug, das Gebrasa-Blasorchester und die Landsknechte, leichtes Spiel. Nach den Auftritten hatte das Stimmungsbarometer schon eine beeindruckende Höhe erklommen. Die DJs Conga alias Kai Offers und Farmer alias Udo Janning erledigten den Rest, brachten die Stimmung im Verlauf des Abends bis zum Siedepunkt.
Zwischendurch wurde eine Siegerehrung vorgenommen, bei der die Teilnehmer ausgezeichnet wurden, die beim „Schießen der Vereine“ erfolgreich mitgemacht hatten. Bei diesem Wettbewerb, der immer vor dem Winterschützenfest stattfindet, messen sich die verschiedenen Gruppierungen beim Schießen und beim Knobeln. In der Gruppe der Schützenvereine und Ehrengarden hatten am Ende die Offiziere des Bürgerschützenvereins die Nase vorn. Zweiter Sieger wurde die Damengarde Gröblingen, gefolgt von der Ehrengarde Gröblingen. Bei den nicht schießenden Vereinen gewann die Laienspielschar vor den Kegelclubs Spellmänz und den Holzköppen. Auf den Plätzen vier und fünf folgte der Thron 2015 sowie der Vorstand des Schützenvereins. Ihnen allen galt der Applaus der Versammlung.
Quelle: "Die Glocke" vom 29.11.2015 / Text & Foto: D. Reimann
Heino Loddemann ist unser neuer Schützenkönig
16. Juli 2026
Was für ein spannender Wettkampf: Nach einem packenden Duell an der Vogelstange war es endlich so weit – Heino Loddemann holte den letzten Rest des hölzernen Adlers aus dem Kugelfang und sicherte sich damit die Königswürde des Bürgerschützenvereins Sassenberg. Mit seinem entscheidenden Treffer um 13.04 Uhr und dem 394. Schuss bewies der Sassenberger Ruhe, Ausdauer und Treffsicherheit.
Königsmoment
An seiner Seite regiert in den kommenden zwölf Monaten seine Ehefrau Tina Loddemann als Königin. Gemeinsam bildet das Paar das neue grün-weiße Aushängeschild der Hesselstadt und wird den Bürgerschützenverein Sassenberg bei zahlreichen Veranstaltungen vertreten.
Ein langersehnter Traum geht in Erfüllung
Der Weg zum Thron war alles andere als einfach. Im spannenden Wettkampf setzte sich Heino Loddemann gegen seinen Mitbewerber Werner Storck durch. Bereits im vergangenen Jahr gehörten beide zu den Favoriten auf die Königswürde – damals musste sich Loddemann jedoch noch Marcel Hülsmann geschlagen geben.
Dieses Mal sollte sein großer Traum Wirklichkeit werden. Schuss um Schuss wurde der Vogel kleiner, während die Spannung auf dem Schützenplatz immer weiter stieg. Hunderte Zuschauer verfolgten gebannt den Kampf an der Vogelstange, ehe um 13.04 Uhr der erlösende Treffer fiel.
Mit dem 394. Schuss holte Heino Loddemann den letzten Rest des hölzernen Adlers herunter und wurde unter frenetischem Jubel neuer König des Bürgerschützenvereins Sassenberg.
Neuer Hofstaat
Zum Hofstaat des neuen...























