Bürgerschützen Sassenberg

Eine Stadt · Ein Verein · seit 1839

Aktuelles

Heino Loddemann ist unser neuer Schützenkönig

16. Juli 2026

Was für ein spannender Wettkampf: Nach einem packenden Duell an der Vogelstange war es endlich so weit – Heino Loddemann holte den letzten Rest des hölzernen Adlers aus dem Kugelfang und sicherte sich damit die Königswürde des Bürgerschützenvereins Sassenberg. Mit seinem entscheidenden Treffer um 13.04 Uhr und dem 394. Schuss bewies der Sassenberger Ruhe, Ausdauer und Treffsicherheit.

Königsmoment

An seiner Seite regiert in den kommenden zwölf Monaten seine Ehefrau Tina Loddemann als Königin. Gemeinsam bildet das Paar das neue grün-weiße Aushängeschild der Hesselstadt und wird den Bürgerschützenverein Sassenberg bei zahlreichen Veranstaltungen vertreten.

Ein langersehnter Traum geht in Erfüllung

Der Weg zum Thron war alles andere als einfach. Im spannenden Wettkampf setzte sich Heino Loddemann gegen seinen Mitbewerber Werner Storck durch. Bereits im vergangenen Jahr gehörten beide zu den Favoriten auf die Königswürde – damals musste sich Loddemann jedoch noch Marcel Hülsmann geschlagen geben.

Dieses Mal sollte sein großer Traum Wirklichkeit werden. Schuss um Schuss wurde der Vogel kleiner, während die Spannung auf dem Schützenplatz immer weiter stieg. Hunderte Zuschauer verfolgten gebannt den Kampf an der Vogelstange, ehe um 13.04 Uhr der erlösende Treffer fiel.

Mit dem 394. Schuss holte Heino Loddemann den letzten Rest des hölzernen Adlers herunter und wurde unter frenetischem Jubel neuer König des Bürgerschützenvereins Sassenberg.

Neuer Hofstaat

Zum Hofstaat des neuen...

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Ehrengarde Sassenberg feiert 105-jähriges Jubiläum beim Schützenfest

11. Juni 2026

Die Ehrengarde Sassenberg feiert im Jahr 2026 ihr 105-jähriges Bestehen. Eigentlich sollte bereits 2021 das 100-jährige Jubiläum begangen werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Feier damals jedoch abgesagt werden. Nun holt die Ehrengarde das besondere Ereignis nach und integriert die Jubiläumsfeierlichkeiten in das diesjährige Schützenfest.

Gefeiert wird am Schützenfestsonntag, 12. Juli 2026. Für diesen Anlass hat die Ehrengarde zahlreiche befreundete Vereine aus dem Altkreis Warendorf eingeladen. Sie werden den traditionellen Festumzug bereichern und für ein besonders eindrucksvolles Bild im Stadtgebiet sorgen.

Die Gastvereine treffen sich um 12 Uhr auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes. Die Sassenberger Schützen versammeln sich wie gewohnt ab 13 Uhr auf dem Lappenbrink. Nach dem gemeinsamen Antreten marschieren die heimischen Schützen zum Edeka-Parkplatz, um dort die angereisten Vereine offiziell in den Festzug aufzunehmen.

Im Anschluss an die Ansprachen auf dem Edeka-Parkplatz startet der große Jubiläumsumzug. Die Strecke entspricht dabei der traditionellen Route des Schützenfestsonntags. Eine Änderung gibt es jedoch bei der Kranzniederlegung: Diese wird aufgrund des Jubiläums bereits auf den Samstag vorverlegt.

Nach dem Umzug erwartet die Gastvereine im Brook ein Hampelmann-Schießwettbewerb. Zudem sorgt ein DJ auf dem Festplatz für musikalische Unterhaltung und einen geselligen Ausklang des Festtages.

Unterstützt wird das Jubiläum der Ehrengarde Sassenberg von der Sparkasse...

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Hessel Beats am 10. Juli 2026

14. April 2026

 

Willkommen bei Hessel Beats!🔥

So heißt unser Event am 10.07.2026 in Sassenberg.

Veranstaltet durch den Bürgerschützenverein Sassenberg entsteht mit HESSEL BEATS eine neue Belebung des Freitagabends am Schützenfest-Wochenende.
Unterstützt wird das Ganze durch unseren Festwirt Strohbücker, DJ Moxi aus Sassenberg und @modu.clothing!

Mit elektronischer Musik und einer neuen Atmosphäre wollen wir diesen Abend neu denken und etwas schaffen, das Tradition und Moderne verbindet.

Neben starken DJs – sowohl lokal als auch international – wird es auch im Zelt einige Neuerungen geben, um das Event auf ein neues Level zu bringen.

Tickets bekommt ihr unter https://hessel-beats.de/

 

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Generalversammlung am 20.03.2026

9. März 2026

Einladung zur Generalversammlung 2026

Auch in diesem Jahr laden wir alle Mitglieder herzlich zu unserer Generalversammlung ein.

Gemeinsam möchten wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, besondere Erlebnisse Revue passieren lassen und einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten unseres Vereins geben.

Die Generalversammlung bietet eine schöne Gelegenheit, in geselliger und vertrauter Runde zusammenzukommen, Ideen auszutauschen und das Vereinsleben aktiv mitzugestalten. Die Teilnahme unserer Mitglieder ist dabei ein wichtiger Beitrag für die Zukunft unseres Schützenwesens und unseres Gemeinschaftsgefühls.

Termin & Ort

📅 Freitag, 20. März 2026
🕒 Beginn: 20:00 Uhr
📍 Schützenhalle im Brook

Wir freuen uns auf einen angenehmen Abend, viele gute Gespräche und ein Wiedersehen mit euch!

Schon vormerken!

Unser diesjähriges Schützenfest findet vom 10. bis 13. Juli 2026 statt.

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Sassenberg - Paul Rössmann (96) und Heinrich Krampe sind seit 70 Jahren Mitglied im Bürgerschützenverein. Und das ist – Corona hin oder her – natürlich eine Ehrung wert, die Pressesprecher Frank Deitert übernimmt. Für diese haben sich die beiden Jubilare in Schale geschmissen: schwarzes Sakko, weißes Hemd, grüne Krawatte, und der Schützenhut darf auch nicht fehlen. Paul Roessmann und Heinrich Krampe fuer 70 Jahre im Buergerschuetzenverein ausgezeichnet 2021 kann nur besonders werden image 1024 width


Wer zurzeit durch Sassenberg fährt, der sieht sie überall: Die grün-weißen Fahnen flattern in der guten Stube der Stadt an den Häusern. Sie künden davon, dass jetzt eigentlich Schützenfest-Zeit wäre. Auf diese liebgewonnene Tradition muss der Bürgerschützenverein wegen der Corona-Pandemie verzichten - zum ersten Mal seit 1949.


Verglichen mit dem, was zwei der ältesten Mitglieder des Vereins schon erlebt haben, ist die aktuelle Situation aber nicht viel mehr als ein Ärgernis. Da ist sich die kleine Gruppe, die am Donnerstag ins Café Arenhövel gekommen ist, komplett einig.


Der Anlass: Paul Rössmann (96) und Heinrich Krampe sind seit 70 Jahren Mitglied im Bürgerschützenverein. Und das ist - Corona hin oder her - natürlich eine Ehrung wert, die Pressesprecher Frank Deitert übernimmt. Für diese haben sich die beiden Jubilare in Schale geschmissen: schwarzes Sakko, weißes Hemd, grüne Krawatte, und der Schützenhut darf auch nicht fehlen.


Die Stimmung bei diesem Treffen unter sehr besonderen Umständen ist dann auch nicht viel anders, als wenn das Wiedersehen beim Schützenfest stattgefunden hätte. „Guck, hallo Paul!“, sagt Heinrich Krampe zur Begrüßung und flachst gleich ein bisschen: „Ach, du hast ja die Orden mitgebracht. Meine sind zu Hause. Ich hab‘ aber auch gar nicht so viele wie du.“ Paul Rössmann beweist ähnlich viel Humor: „Da musste ich 96 Jahre alt werden, bis das Schützenfest mal wieder ausfällt. . .“
 


Dass das schon mal vorgekommen ist, daran können sich die jüngeren, und selbst die nicht mehr ganz so jungen Generationen nicht mehr erinnern. Die beiden aber schon. Schließlich haben sie auch noch die schlimmen Zeiten des Zweiten Weltkriegs hautnah miterlebt. Der verhinderte von 1939 bis in die ersten Nachkriegsjahre, nämlich bis 1949, dass die damals schon jahrzehntealte Tradition fortgesetzt wurde.
 


Für Heinrich Krampe war das erste Schützenfest, an das er sich noch gut erinnern kann, gleichzeitig das vorerst letzte. Denn als Zehnjähriger lief er schon 1939 mit. Damals feierte der Bürgerschützenverein sein 100-jähriges Bestehen.
 


Danach war erst mal Schluss. Rössmann musste als Soldat dienen, geriet später in Kriegsgefangenschaft und kehrte erst im September 1949 aus Sibirien zurück. Zum Winterschützenfest in der Adventszeit trat er bereits in den Verein ein. Krampe erlebte die letzten Jahre des Krieges zwar nicht in Russland, musste kurz vor der endgültigen Niederlage aber noch zum „schanzen“ – dem letzten, sinnlosen Aufgebot Nazideutschlands, bei dem die Jugend zur Verteidigung herangezogen wurde. „Brandgefährlich und der größte Blödsinn überhaupt“, sagt er heute.
 


Die Erinnerungen an diese Zeit waren noch frisch, als 1949 die Bundesrepublik gegründet wurde, langsam wieder etwas Normalität in das Leben der Menschen einkehrte und auch in Sassenberg wieder an ein Schützenfest gedacht werden konnte. Schusswaffen waren 1949 aber noch verboten, weshalb der erste König nach dem Krieg mit einer Armbrust ausgemacht wurde.
 


Ansonsten, finden beide Jubilare, habe sich das Schützenfest in all den Jahren gar nicht so sehr verändert, wie man es annehmen könnte. Nur das Wetter, ob des guten Termins Mitte Juli meistens gnädig mit den Bürgerschützen, hat dann doch nicht in allen 70 Jahren mitgespielt. Heinrich Krampe erinnert sich beispielsweise an 1954: „Da hat es während des Umzugs so fürchterlich geschüttet, dass mehrere hundert Leute in eine Scheune geflüchtet sind. Und später mussten die Frauen mit ihren Stöckelschuhen durch die Mudke – das war schlimm“, sagt er und lacht.


So richtig schlimm war es – verglichen mit dem, was er und Rössmann vorher erlebt hatten – aber eben doch nicht. Einen kleinen Trost hat Krampe deshalb auch für alle, die in diesem Jahr dem ausgefallenen Fest hinterhertrauern. Denn 1949 war für ihn ja nach langer Zwangspause das erste. „Und wenn ich zurückdenke, dann war es auch das allerschönste. Es hat vorher zehn Jahre keines gegeben. Deshalb waren die Leute ganz verrückt drauf.“ So gesehen kann es 2021 eigentlich nur ganz besonders gut werden.

Nächste Termine

  • GeneralversammlungFreitag, 5. März 2027

Aktuell haben wir

2229 Mitglieder

Stand: 30.10.2026

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  • Familien-Zahnarztpraxis Reimann
  • Ostlinning – Einrichtung ist Lebensraum